Aktuelles

 

Traditionelles Fischessen zwischen Koalition und Kommunalem

Es ist l├Ąngst Tradition, dass sich die Genossinnen und Genossen des SPD Kreisverband D├╝ren und des Ortsvereins Linnich an Aschermittwoch in Linnich zum politischen Aus- und R├╝ckblick in entspannter Atmosph├Ąre treffen. Und so fanden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche G├Ąste aus dem ganzen Kreisgebiet in der Gastst├Ątte ÔÇ×Zum Treffpunkt“ in Linnich-Tetz ein. Allerdings war die Atmosph├Ąre in diesem Jahr nicht ganz so entspannt, sondern von Fassungslosigkeit und Betroffenheit gepr├Ągt, fand das Fischessen doch wenige Tage nach den turbulenten und unw├╝rdigen Personaldiskussionen in  Berlin und dem R├╝cktritt von Martin Schulz als Parteivorsitzenden statt.  So begann auch der Kreisvorsitzende und Bundesschatzmeister der SPD, Dietmar Nietan seine Rede erst einmal mit einer Entschuldigung f├╝r ÔÇ×das Trauerspiel“ um die personellen Entscheidungen. Als Mitglied des Parteivorstands wies Dietmar Nietan aber nicht auf andere, sondern erkl├Ąrte klar und deutlich, dass die Fehler, die gemacht worden sind, aufzuarbeiten seien und sich nicht wiederholen d├╝rften. Aber er warb auch daf├╝r, die Entscheidung f├╝r oder gegen eine erneute Koalition trotzdem sachlich und anhand der Verhandlungsergebnisse zu treffen. Diese Ergebnisse, f├╝hrte Nietan weiter aus, tragen deutlich sozialdemokratische Z├╝ge und er verwies auf die Erfolge bei der Einrichtung eines staatlich gef├Ârderten zweiten Arbeitsmarkt , den Fortschritten zu Beendigung der sachgrundlosen Befristung und die Neuausrichtung der deutschen Europapolitik. Auch die Ortsvereinsvorsitzende der SPD Linnich Marion Schunck-Zenker hatte in ihrer Begr├╝├čung darauf hingewiesen, dass die Sozialdemokratie sich auf ihre Werte und Positionen besinnen m├╝sste, um wieder glaubw├╝rdig f├╝r Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarit├Ąt zu stehen. Diese Werte und die Sozialdemokratie werde immer noch gebraucht.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD Linnich, Hans-Friedrich Oetjen griff diesen Gedanken auf und schlug den Bogen zur Kommunalpolitik vor Ort. Nach 20 Jahren Stillstand wird in Linnich zur Zeit vieles bewegt. Und auch wenn es nat├╝rlich im Einzelnen immer Kritikpunkte und Verbesserungsm├Âglichkeiten g├Ąbe, ist jetzt endlich Aufbruch und Bewegung. Auch dies zeige; die SPD wird gebraucht – vor Ort, im Land und im Bund.

 

Geld f├╝r Jugendarbeit
Immer wieder hat die SPD Fraktion im Rat der Stadt Linnich in der Vergangenheit das Thema Jugendarbeit aufgegriffen. W├Ąhrend der langen Suche nach einer neuen Kraft, die die mobile  Jugendarbeit auch in den Linnicher Ortschaften vorantreibt, legte die SPD immer wieder den Finger in die Wunde. Angesto├čen durch den Boslarer Ortsvorsteher Manni Neukirchen, ist durch die SPD dabei auch regelm├Ą├čig auf die notwendige finanzielle Unterst├╝tzung f├╝r entsprechende R├Ąumlichkeiten hingewiesen worden.
So bezogen die Vertreter der SPD auch deutlich Stellung, als die Frage in den Beratungen des Fachausschusses er├Ârtert wurde. Fraktionsvorsitzender Hans-Friedrich Oetjen: “├ťberall da, wo durch aktive Jugendarbeit Kosten durch die Nutzung von R├Ąumlichkeiten entstehen, m├╝ssen entsprechende st├Ądtische Mittel zur Verf├╝gung gestellt werden.“
Diesem Vorschlag schloss sich der Fachausschuss mit seiner Empfehlung an den Finanz- und Personalausschuss einstimmig an. Nun wird die Bereitstellung von Mittel im Rahmen der Haushaltsberatungen thematisiert werden.
In Zukunft will man die Jugendarbeit in m├Âglichst vielen Ortschaften aktivieren. Ein guter Anfang ist mit dem Einsatz des Jugendbusses  ÔÇ×Wilde13“ gemacht.

Hottorf
Gemeinsam ist einiges zu schaffen
Ortsvorsteher Heinz-Josef Schiffer
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Das man gemeinsam einiges bewegen kann, wird auch in dem sch├Ânen Dorf an der Maar, also in Hottorf, praktiziert.
Wenn man so eine funktionierende Dorfgemeinschaft, Dorfvereine und Einrichtungen, sowie Hottorferinnen und Hottorfer hat, die sich f├╝r das Dorf einsetzen, dann ist es auch eine Freude, Ortsvorsteher dieses Ortes zu sein.
In den letzten Jahren haben wir gemeinsam schon so einiges  geleistet
So wurde zum Beispiel die Maar ges├Ąubert und der Zaun an der Maar l├╝ckenlos geschlossen.
Das alles geht nat├╝rlich nicht ohne Zusammenarbeit mit der Stadt Linnich, insbesondere mit dem Bauhof.
Auch diese Zusammenarbeit funktioniert und nicht nur deshalb, weil die Stadt Gelder f├╝r Materialien zur Verf├╝gung stellt.
Mittlerweile scheint Hottorf auch f├╝r andere interessant zu werden.
In unserem Neubaugebiet sind nur noch wenige Baustellen frei.
Wer h├Ątte das vor einem Jahr gedacht.
Nat├╝rlich ist noch nicht alles so wie es sein sollte.
Aber wenn wir gemeinsam daran arbeiten, werden wir noch das ein
oder andere schaffen.

 

Die lange Odyssee f├╝r ein neues Boslarer Baugebiet!
Neukirchen
Bereits kurz nach der Wahl zum Ortsvorsteher von Boslar im Jahre 1999, also bereits im letzten Jahrtausend, stellte Manfred Neukirchen den ersten Antrag zur Ausweisung eines neuen Baugebietes. Nach wiederholtem Fordern und dem Nachweis f├╝r dringenden Bedarf, der auch f├╝r andere Ortschaften erkennbar wurde, beschloss der zust├Ąndige Ausschuss einen Kooperationsvertrag mit der damaligen LEG, heute NRW Urban, zur Schaffung von Baugebieten.
Wenn auch in mehreren Ortschaften die Entwicklung von Baugebieten einen z├╝gigen Fortschritt nahm,  beschlich einen das Gef├╝hl, dass sich f├╝r Boslar immer wieder neue Verhinderungsgr├╝nde fanden. In der j├╝ngsten Sitzung f├╝r Umwelt und Stadtentwicklung folgte man nun endlich einem weiteren Antrag, die bereits weit fortgeschrittenen Pl├Ąne mit der NRW Urban nun auch tats├Ąchlich umzusetzen. Wie wichtig die Umsetzung ist, zeigten gleich nach Bekanntgabe eine Menge Reservierungsanfragen. 
Auch, wenn durch die lange Dauer f├╝r viele Interessenten, die sich bereits anderorts niedergelassen haben, die Entscheidung leider zu sp├Ąt kommt, scheint die Odyssee vorerst ihrem Ende zuzusteuern.
Hoffentlich ist dieses Ende auch bei der notwendigen Änderung am Abschlagbauwerk und dem Neubau der Brücke in Boslar bald erreicht.

 

Die SPD-Minister der neuen Bunderegierung 
 
Dr. Katarina Barley  Justiz und f├╝r Verbraucherschutz csm_Katarina-Barley_neu_87f77460bc

 
Katarina Barley wurde 1968 in K├Âln geboren. Die Tochter eines britischen Journalisten und einer deutschen ├ärztin machte Karriere als Juristin, bevor sie in die Politik einstieg. Barley begann als Anw├Ąltin in einer Hamburger Kanzlei, war sp├Ąter unter anderem wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht und Richterin in Rheinland-Pfalz. Danach wurde sie Referentin im Justizministerium in Mainz. In die SPD trat Barley 1994 ein und war lange in Rheinland -Pfalz politisch aktiv. Seit 2013 sitzt sie im Bundestag, war Justiziarin der SPDFraktion. 2015 wurde sie zur Generalsekret├Ąrin der SPD gew├Ąhlt, bevor sie im Juni 2017 zur Bundesministerin f├╝r Familien, Senioren, Frauen und Jugend ernannt wurde.
 
 


Dr. Franziska Giffey  Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Franziska Giffey (39) wurde in Frankfurt/Oder geboren. Sie studierte erst Englisch und Franz├Âsisch, dann Verwaltungswissenschaften in Berlin. Nach dem Abschluss als DiplomVerwaltungswirtin arbeitete Giffey von 2002 bis 2010 als Europabeauftragte des Bezirkes Neuk├Âlln. Zwischendrin absolvierte sie ein Politikstudium in Berlin, das sie 2010 mit der Promotion abschloss. 2010 stieg sie mit 32 Jahren zur damals j├╝ngsten Stadtr├Ątin in Berlin auf. Sie ├╝bernahm im Bezirk Neuk├Âlln das Ressort f├╝r Bildung, Schule, Kultur und Sport. Viereinhalb Jahre sp├Ąter wurde die dort zur j├╝ngsten Bezirksb├╝rgermeisterin Berlins gew├Ąhlt. Seit Mai 2014 f├╝hrt Giffey den SPD-Kreisverband Neuk├Âlln, in den sie 2007 eintrat.
 
 

 


Hubertus Heil  Arbeit und Soziales
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Hubertus Heil hat sich vor allem als Bildungs- und Wirtschaftsexperte einen Namen gemacht. Der 1972 in Hildesheim geborene und in Peine aufgewachsene Niedersachse trat bereits mit 16 Jahren der SPD bei. Hubertus Heil studierte Politikwissenschaften und Soziologie und arbeitete als Mitarbeiter im brandenburgischen Landtag. Seit 1998 sitzt er im Bundestag. 2005 bis 2009 und erneut von Juni bis Dezember 2017 war Heil Generalsekret├Ąr der SPD. Seit Oktober 2009 ist er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

 

 

 

Heiko Maas Ausw├Ąrtiges

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Heiko Maas wurde 1966 in Saarlouis geboren. 1989 trat er in die SPD ein, wurde 1993 Juso-Chef an der Saar, ein Jahr sp├Ąter Landtagsabgeordneter. 1996 wurde er Umweltstaatssekret├Ąr im Saarland, zwei Jahre sp├Ąter saarl├Ąndischer Umweltminister – mit 32 Jahren damals j├╝ngster deutscher Minister. Von 2012 bis 2013 war Maas Minister f├╝r Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr sowie stellvertretender Ministerpr├Ąsident im Saarland. Seit 2013 ist er Bundesminister der Justiz und f├╝r Verbraucherschutz.

 

 

Olaf Scholz Finanzen & Vizekanzler

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Olaf Scholz wurde 1958 in Osna-br├╝ck geboren und lebt seit Kindertagen in Hamburg. Er ist mit der brandenburgischen Bildungsministerin Britta Ernst verheiratet und seit 1975 Mitglied der SPD. Nach seiner Zeit als Juso-Vize (1982-1988) stieg Scholz 1994 in den Parteivorstand der Hansestadt auf. 1998 wurde er in den Bundestag gew├Ąhlt, zwei Jahre sp├Ąter wurde er erstmals SPD-Landeschef in Hamburg (bis 2004). Von 2002 bis 2004 war Scholz Generalsekret├Ąr der SPD. Arbeitsminister in der ersten Gro├čen Koalition wurde er 2007. Seit 2009 ist Scholz Landeschef der SPD Hamburg und SPD-Bundesvize. 2011 wurde er zum Ersten B├╝rgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg gew├Ąhlt.

 

Svenja Schulze Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

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Svenja Schulze wurde 1968 in D├╝sseldorf geboren. In Bochum studierte sie Germanistik und Sozialwissenschaften, arbeitete sp├Ąter freiberuflich als Unternehmensberaterin. In die Politik kam sie fr├╝h: Seit 1988 SPD-Mitglied, war sie Landessch├╝lersprecherin, sp├Ąter AStA-Vorsitzende an der Uni Bochum. Seit 1997 geh├Ârt sie dem nordrhein-westf├Ąlischen Landtag an – mit einer Unterbrechung von 2000 bis 2004. Von 2010 bis 2017 war Schulze Wissenschaftsministerin. Im Juni 2017 wurde sie zur Generalsekret├Ąrin der NRWSPD gew├Ąhlt.

 

 

 

 

B├╝rgerpreisverleihung 2017

Die Linnicher SPD verleiht allj├Ąhrlich f├╝r besondere Leistungen auf sozialem oder kulturellem Gebiet den B├╝rgerpreis  an Personen, Vereine oder Institutionen, deren ehrenamtliche Arbeit sonst nicht im Rampenlicht der ├ľffentlichkeit steht.

Preistr├Ąger ist in diesem Jahr             Herr Oumarou Abdou

Seit dem Jahr 2000, in dem Herr Abdou noch selbst als Fl├╝chtling nach Linnich gekommen ist, engagiert er sich auf ruhige und stets kompromissorientierte Art f├╝r in Linnich lebende Fl├╝chtlinge. Unterst├╝tzung bei der Unterbringung und Versorgung der Menschen in den Unterk├╝nften der Stadt Linnich in Gevenich und Welz liegt ihm ebenso dabei am Herzen wie auch Ansprechpartner f├╝r alle Seiten zu sein, sowohl f├╝r die Asylbeauftragten der Stadtverwaltung als auch f├╝r die Fl├╝chtlinge.
Seiner Vermittlung und seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass das Zusammenleben vieler Menschen unterschiedlicher Kulturen auf engem Raum in Welz ebenso gelingt wie die Integration im Ort.

Der mit 300 ÔéČ dotierte Preis wurde am 16.9. an Herrn Abdou in Anwesenheit des Landesvorsitzenden der SPD,  Mike Groscheck, der auch die Laudatio hielt, verliehen.

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